Δευτέρα, 6 Μαρτίου 2017

Armida Quartett


Armida Quartett

Joseph Haydn, Streichquartett D-Dur op. 33 Nr. 6 Hob III:42
Dmitri Schostakowitsch, Streichquartett Nr. 9 Es-Dur op. 117
Ludwig van Beethoven, Streichquartett F-Dur op. 59 Nr. 1

Das Armida-Quartett, das beim Concours de Genève und mehrfach beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD 2012 ausgezeichnet wurde, gehört zu den hellsten jüngeren Sternen am Streichquartett-Himmel. Seit 2006 spielen die vier jungen Musiker in derselben Besetzung zusammen. Bei uns präsentieren sie einen spannenden Querschnitt durch die Literatur. Als „Wiege des klassischen Streichquartetts“ gelten die sechs Werke mit dem Beinamen „Russische Quartette“ aus Haydns Opus 33, die der Komponist nach fast 10-jähriger Quartett-Abstinenz selbst „auf eine gantz neue besondere art“ verfasst zu haben glaubte. Haydn, der ohnehin als der Vater der Gattung betrachtet wird, ist übrigens auch Taufpate des Armida-Quartetts – auf den Namen Armida hört nämlich die Titelheldin einer seiner Opern. Schostakowitsch, dem man nachsagt, seine Werke selten oder kaum revidiert zu haben, machte bei seinem Opus 117 definitiv eine Ausnahme – gezwungenermaßen, da er dessen erste Fassung in einer depressiven oder zumindest stark selbstkritischen Anwandlung im Ofen verbrannte. Insgesamt verwendete er ab 1961 drei Jahre auf die Fertigstellung dieses komplexen, ausdrucksstarken und emotionsgesättigten Stücks. Das russische Thema des Finales von Beethovens F-Dur Quartett Opus 59.1 schafft die Verbindung zu Schostakowitsch. Während Zeitgenossen dieses und seine Schwesternwerke als „Flickwerk eines Wahnsinnigen“ bezeichnen, gelten sie heute als Höhepunkt klassischer Streichquartett-Kunst.

7 April 8 pm - 10:30 pm

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